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LZ123

Grünschnabel
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#1
In erster Linie soll das kein allgemeiner, sondern ein Thread mit etwas persönlichen Touch von mir sein. Ich habe nämlich die ein oder anderen Probleme mit meinen Kollegen. Gern könnt ihr danach auch eure eigenen Erfahrungen schildern.

Ich habe das Problem, dass ich mich mit meinen Kollegen nicht so gut verstehe. Ich habe das Gefühl, dass ich mich nicht richtig wertgeschätzt fühle. Egal was ich mache, es wird immer kritisiert.

Ich möchte mir zum Beispiel nicht vorschreiben lassen, was ich zu tun und zu lassen habe. Meist kommt dann ein Arbeitskollege an und meint uns dann alle einteilen zu müssen: "Du machst heut das, du machst heut jenes." Wenn ich mal gegen etwas bin und was sage, dann wird direkt gesagt, dass ich nicht teamfähig sei.

Manchmal wird es dann auch was persönlich. Die "Liebe" zu Taylor Swift ist quasi Dauerthema. Dann wird noch oft behauptet, dass ich verklemmt sei. Es wird sich viel über Pornos und Frauen unterhalten. Ich bin nicht gänzlich abgeneigt davon, aber ich finde, dass es etwas privates sein und bleiben sollte, weshalb ich auch nicht so viel drüber erzähle. Direkt wird gesagt, dass ich verklemmt sei.

Alles was ich mache wird zu Nichte gemacht. Zum Beispiel war ich Anfang des Monats auf Dienstreise. Direkt kam dann der doofe Kommentar, was ich dann überhaupt da soll und warum man da unbedingt ein Azubi hinschicken muss.

Es lassen sich mit der Zeit noch sehr viele Bespiele auflisten. Fakt ist, dass es mir extrem auf den Geist geht und ich mich damit einfach nicht auf der Arbeit herumschlagen will. Vor langer Zeit hatte ich mal angedroht gehabt, damit zu Vorgesetzten zu gehen. Das ist ein Schritt, den ich mich aber noch nicht wirklich traue.

Was meint ihr? Was könnte man besser machen?
 

eXTA

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#2
Du bist im 1. LJ?
Fakt ist halt, dass du noch nicht vieles selbständig machen kannst mit Verantwortung. Weiß jetzt nicht wie es in einer Behörde so abgeht, aber wenn es um Kundensysteme/ -daten geht, lässt man halt nicht als erstes den Azubi ran, der gerade anfängt.

Wenn dir einer sagt du sollst das und jenes machen, mach es einfach.
Es sei denn es sind tagtäglich dieselben belanglosen Dinge wie Druckerpapier zählen oder sowas. ;)

Sei geduldig, du wirst auch noch dein eigener Herr sein dürfen, wenn du etwas erfahrener bist und dich bei den Kollegen "bewiesen" hast.
 

Lime

Kaiser
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#3
LZ123 LZ123 Deine Kolllegen klingen aber ziemlich unsympathisch. Also ich kann deinen Standpunkt voll und ganz nachvollziehen und finde ihn legitim. Klingt so, als brauchen sie persönlich einfach jmdn. zum Runtermachen und haben dich nun dazu erkoren. Und dann bestätigst du das auch noch, weil du so vernünftig bist, da nicht in solche Gespräche mit einzusteigen. Schwierig. Wäre ich direkt an deiner Stelle, würde ich mir treu bleiben und lieber die schlechten Worte der anderen ertragen. Im Gesamten klingts aber nicht so nach dem optimalsten Ausbildungs- oder Arbeitsplatz.
 

Ssophie

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#4
Ich möchte mir zum Beispiel nicht vorschreiben lassen, was ich zu tun und zu lassen habe. Meist kommt dann ein Arbeitskollege an und meint uns dann alle einteilen zu müssen: "Du machst heut das, du machst heut jenes." Wenn ich mal gegen etwas bin und was sage, dann wird direkt gesagt, dass ich nicht teamfähig sei.
Lehrjahre sind keine Herrenjahre.
Das mit dem einteilen, was du machen sollst ist meiner Meinung nach völlig legitim.
Als Azubi darf man sich die Arbeit eben nicht komplett aussuchen, sondern muss auch mal die ehere unbeliebtere arbeit machen.
Dafür darfst du später dann mal die "Idiotenarbeit" auch an azubis abgeben.

Private Dinge musst du nicht erzählen. Wenn dich die Themen nicht interessieren versuche es einfach so gut wie möglich zu überhören.

Ich könnte mir gut vorstellen, dass es bei einer Bundesbehörde eine JAV gibt? Wenn Ja kannst du dich einfach mal an diese wenden.

Wechselt ihr auch mal in andere Abteilungen? In dem Fall müsstest du die Kollegen ja nicht mehr so lange aushalten- und da würde es dann heißen Augen zu und durch.
 

LZ123

Grünschnabel
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#5
Du bist im 1. LJ?
Fakt ist halt, dass du noch nicht vieles selbständig machen kannst mit Verantwortung. Weiß jetzt nicht wie es in einer Behörde so abgeht, aber wenn es um Kundensysteme/ -daten geht, lässt man halt nicht als erstes den Azubi ran, der gerade anfängt.

Wenn dir einer sagt du sollst das und jenes machen, mach es einfach.
Es sei denn es sind tagtäglich dieselben belanglosen Dinge wie Druckerpapier zählen oder sowas. ;)

Sei geduldig, du wirst auch noch dein eigener Herr sein dürfen, wenn du etwas erfahrener bist und dich bei den Kollegen "bewiesen" hast.
Jau, da hast du Recht. Ich bin im ersten Ausbildungsjahr. Ich bin mir auch bewusst, dass ich das ein oder andere noch gar nicht selber machen darf. Möchte ich auch noch nicht. Ich habe generell noch wenig Erfahrung was Netzwerke und Server angeht, das sollen lieber die machen, die ausgelernt sind.

Arbeitsverweigerung wird man bei mir auch weniger finden. Das was mir gesagt wird, mache ich auch. Egal, ob das einer meine Ausbilder ist oder sonst einer der Kollegen. Mir ging es da eher um den Umgang unter den Azubis, mit denen ich in einem Büro bin. Dort ist der Zusammenhalt nicht mehr so gut.

LZ123 LZ123 Deine Kolllegen klingen aber ziemlich unsympathisch. Also ich kann deinen Standpunkt voll und ganz nachvollziehen und finde ihn legitim. Klingt so, als brauchen sie persönlich einfach jmdn. zum Runtermachen und haben dich nun dazu erkoren. Und dann bestätigst du das auch noch, weil du so vernünftig bist, da nicht in solche Gespräche mit einzusteigen. Schwierig. Wäre ich direkt an deiner Stelle, würde ich mir treu bleiben und lieber die schlechten Worte der anderen ertragen. Im Gesamten klingts aber nicht so nach dem optimalsten Ausbildungs- oder Arbeitsplatz.
Heute hatten wir Berufsschule. Dort habe ich erfahren, dass die ein oder anderen (nicht aus meinem Betrieb) auch ein wenig Probleme haben. Am Ende des ersten Ausbildungsjahres (also Ende Juli ungefähr) gibt es vermutlich ein nochmal ein Bewertungsgespräch. Das haben wir bei uns in regelmäßigen Abständen. Ich habe mir mal überlegt, verschiedene Situationen aufzuschreiben und diese dann auf jeden Fall einmal anzusprechen. Es geht mir persönlich an die Nerven und an die Gesundheit.

Lehrjahre sind keine Herrenjahre.
Das mit dem einteilen, was du machen sollst ist meiner Meinung nach völlig legitim.
Als Azubi darf man sich die Arbeit eben nicht komplett aussuchen, sondern muss auch mal die ehere unbeliebtere arbeit machen.
Dafür darfst du später dann mal die "Idiotenarbeit" auch an azubis abgeben.

Private Dinge musst du nicht erzählen. Wenn dich die Themen nicht interessieren versuche es einfach so gut wie möglich zu überhören.

Ich könnte mir gut vorstellen, dass es bei einer Bundesbehörde eine JAV gibt? Wenn Ja kannst du dich einfach mal an diese wenden.

Wechselt ihr auch mal in andere Abteilungen? In dem Fall müsstest du die Kollegen ja nicht mehr so lange aushalten- und da würde es dann heißen Augen zu und durch.
Das sollte jetzt nicht so klingen, als würde ich komplett die Arbeit verweigern wollen. Mir ging es eher darum, dass die Azubis, die in meinem Lehrjahr sind, mir vorschreiben will, was ich zu machen habe. Der Rest der Leute darf das gerne tun. Wir haben auch eine JAV. Mich an die zu wenden.... könnte ich auch machen. Das ist gar keine so schlechte Idee.
 

Ssophie

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#6
Also sind es eher die Azubis, welche im selben Lehrjahr sind, mit denen du nicht klar kommst?
Würde in diesem Fall, mich dann mal mit der JAV und dem azubi, mit dem du nicht klar kommst zusammensetzen.

Kommt meiner Meiner Meinung nach nicht so gut, wenn man sich beim Vorgesetzten über Kollegen beschwert.
Versucht das erstmal intern untereinander zu klären.
Wenn das nichts bringt, kannst du immer noch deinen Chef darauf ansprechen.
 

LZ123

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#7
Ja, es handelt sich um die Azubis, mit denen ich mich nicht so gut verstehe.

Ich würde das ganze Thema irgendwann mal echt gerne zum Abschluss bringen und wieder gerne zur Arbeit gehen. Momentan nimmt mich das alles sehr mit. Ich bin fast jeden Tag richtig traurig und schlecht gelaunt, wenn ich von der Arbeit komme. Diese schlechte Laune möchte ich nicht unbedingt an meiner Freundin auslassen.

Wie gesagt, würde ich da gern mal mit jemandem drüber reden. Wenn es sein muss, auch mit meinem Ausbilder, was ich eigentlich noch nicht unbedingt möchte.

Ich hab schon sehr oft versucht, mit meinen Mitazubis zu reden, aber dann bekomme ich immer die Rückmeldung, dass ich was lockerer werden muss und soll.

Was sollte ich der JAV am besten schreiben und wie soll ich es am besten formulieren? Ich würde möglichst gerne sachlich bleiben wollen.
 

Ssophie

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#8
Schwer zu sagen...

Kennst du diejenigen die in der JAV sitzen?
Bzw. arbeiten diese im gleichen Gebäude wie du?

Wenn ja, würde ich glaube lieber direkt das Gespräch suchen, ist möglicherweise einfacher wie das ganze zu schreiben.
 

LZ123

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#9
Also das sind auch Auszubildende, die wir haben. Kennen tu ich sie schon, ich hab nur nicht so viel zu tun mit denen. Im selben Gebäude arbeiten sie ebenfalls.
 

Hutch

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#10
Als Azubi ist das leider oft so, dass man rumkommandiert wird. Meistens ist das auch richtig, da du einfach noch Aufsicht der Erfahrenen brauchst oder noch nicht alles kannst. Nicht umsonst heißt es ja: Lehrjahre sind keine Herrenjahre.

Wenn dir einer dumm kommt, dann steck es einfach weg. Wenn du diejenigen einschätzen kannst, dann gibt halt auch mal nen blöden Kommentar zurück, manchmal wirkt das Wunder. :D

Wegen dem "Verklemmtsein": Ist ja nicht weiter verwunderlich, dass du nicht viel sagst, wenn du immer blöde Kommentare bekommst. Aber versuch einfach, locker damit umzugehen. Denen machts nur Spaß, weil du vermutlich alles auf dir sitzen lässt. Oder einfach, weil du der Azubi bist, "mit dem man es ja machen kann".
 

LZ123

Grünschnabel
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#11
Es geht mir da wieder wie gesagt nur um meine Mitkollegen. Mit dem Rest habe ich eigentlich die wenigsten Probleme. Mit denen komme ich eigentlich sehr gut klar. Es geht nur darum, dass einer von unseren Mitazubis bei mir im Büro meint, uns alle herumzukommandieren. Dann wird meist morgens schon besprochen, was gemacht werden soll. Manchmal muss ich dann eigene Sachen zurückstellen, um das, was er will machen zu können. Manchmal ist es zugegeben gar nicht so verkehrt.

Ich hab halt nur keine Lust, mir ewig anhören zu müssen, was ich falsch gemacht habe / falsch mache, das ich nicht teamfähig sei und so weiter. Es liegt vielleicht ein wenig in meiner Natur, dass ich mich ein wenig mehr mit mir beschäftige. Ich bin auch nicht wirklich so der Gruppenmensch. Ich weiß nie so wirklich wo mein Platz ist und fühle mich dann meist auch nicht wohl.

Ich möchte mich von ihm auch nicht zwanghaft ändern lassen. Ich bleib so wie ich bin und das ist auch gut so. Ich werde mal am Mittwoch ein paar Dinge in die Wege leiten, um mit außenstehenden darüber reden zu können.
 

Nius

König
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#12
Bescheuerte Teamkollegen gibt es leider immer :/
Wenn man es wirklich nicht aushält oder selbst nicht klären kann, ist ein Gespräch mit Vorgesetzten leider unabdingbar.
Man sollte halt nur sachlich bleiben und schildern, was genau und warum es einen stört und wieso man nun diesen "letzten" Schritt wagen musste.
Hat finde ich auch nichts verwerfliches. Dagegen finde ich es reichlich bescheuert, sowas gleich als "petzen" abzutun, wenn man eh schon zuvor versucht hat, mit ihm drüber zu reden. Irgendwann ist es halt einfach genug und rumschubsen lassen braucht man sich auch nicht.
 

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