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Suche Verlag für mein erstes Buch – Wer hat Erfahrungen (1 Viewer)

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Nachwuchsspammer
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Hallo zusammen.

Ich wollte mich mal bei euch umhören, ob jemand schon mal von euch ein Buch veröffentlicht hat bzw. ob ihr wisst, wo man sich da am besten informiert? Ich habe schon so viel im Internet recherchiert und bin etwas überwältigt von den ganzen Informationen. Irgendwie gibt es da...
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Liam

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Ich glaub, wenn man den klassischen weg geht, sollte man schon mit einer vorläufig fertigen fassung anfragen. Bis zur endgültigen fassung kann sich durch ein lektorat bedingt oder ähnliches ohnehin schon eine menge ändern. Ich war ein solcher, editor, wenn auch nur ihm rahmen eines studiensprojekts wo es um die entwicklung einer graphic novel ging und hatte mit vier zeichnern und drei texter zu tun. Manchmal ein echt mentaler krieg.

Aber in bezug auf ein buch würde ich sagen, solltest du dich über verlage und deren programme informieren und so nach und nach aussortieren welche Verlage zu dir passen. Der nächste Schritt wäre dann wohl erkundigungen einzuholen, wie die verlage die zusammenarbeit mit authoren handhaben, ob sie überhaupt interesse an neuveröffentlichungen haben usw. Vielleicht kann auch eine agentur weiterhelfen, falls das in Deutschland ein ding ist. Die übernehmen vielkleicht sogar vorab das lektorat für das buch, damit sie es letztlich bestimmten verlagen anbieten können. Aber editing ist eh wichtig.

Oder du entscheidest dich für den selbstverlag. Entweder gedruckt oder erst einmal als eBook. Bei Amazon zB, oder anderen plattformen, die sich im deutschrachigen raum etabliert haben. Ist schliesslich auch nicht mehr so unüblich über diesen weg sich zu einem etablierten Autor im klassischen verständnis zu entwickeln.
 

Zwerka

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Sich vorab mal informieren welche Möglichkeiten es gibt, ist sicherlich ganz nützlich. Ich würde mich aber nicht schon bevor ich überhaupt ein Buch geschrieben habe, mich damit fertig machen, wie ich am Ende vorgehen soll. Ich will dich ja nicht entmutigen aber einen Verlag zu finden, wird nicht gerade einfach.
Dazu muss der Verlag dich mal einschätzen können. Und wie soll er das machen wenn er von dir nichts zum Lesen bekommt? Eventuell könntest du ja mal anfragen (ob eine Antwort kommt, ist eine andere Frage) welche Richtlinien es gibt, ob man Manuskript einfach so einschicken kann, ob Ressourcen frei wären,...
Wichtig ist, wenn du ein Kochbuch schreiben willst, frag nur bei Verlagen, die auch Kochbücher herausgeben. Bringt nichts einen Liebesroman zu schreiben und den dann bei einem Sci-Fi-Verlag veröffentlichen zu wollen.
Ich würde auch raten sich alle anderen Möglichkeiten anzusehen und da mal ohne Wertung alles anzusehen. Man muss sich halt auch immer überlegen wo möchte ich hin, wie komme ich zu meinem Ziel und wo könnten Probleme auftreten. Neben der Schule/Uni und dem Beruf, Haushalt, Freizeit, Freunde,... bleibt da überhaupt noch Zeit? Braucht man noch weitere Übung? Was kann man noch tun um besser zu werden?
Denke ein Buch schriebt man nicht mal so nebenbei - schon gar nicht das erste Buch. Da lernt man auch viel dazu.
 
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Nachwuchsspammer
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Ich glaub, wenn man den klassischen weg geht, sollte man schon mit einer vorläufig fertigen fassung anfragen. Bis zur endgültigen fassung kann sich durch ein lektorat bedingt oder ähnliches ohnehin schon eine menge ändern. Ich war ein solcher, editor, wenn auch nur ihm rahmen eines studiensprojekts wo es um die entwicklung einer graphic novel ging und hatte mit vier zeichnern und drei texter zu tun. Manchmal ein echt mentaler krieg.

Aber in bezug auf ein buch würde ich sagen, solltest du dich über verlage und deren programme informieren und so nach und nach aussortieren welche Verlage zu dir passen. Der nächste Schritt wäre dann wohl erkundigungen einzuholen, wie die verlage die zusammenarbeit mit authoren handhaben, ob sie überhaupt interesse an neuveröffentlichungen haben usw. Vielleicht kann auch eine agentur weiterhelfen, falls das in Deutschland ein ding ist. Die übernehmen vielkleicht sogar vorab das lektorat für das buch, damit sie es letztlich bestimmten verlagen anbieten können. Aber editing ist eh wichtig.

Oder du entscheidest dich für den selbstverlag. Entweder gedruckt oder erst einmal als eBook. Bei Amazon zB, oder anderen plattformen, die sich im deutschrachigen raum etabliert haben. Ist schliesslich auch nicht mehr so unüblich über diesen weg sich zu einem etablierten Autor im klassischen verständnis zu entwickeln.
Danke euch für die Antworten.

Liam, ich kenne ja den klassischen Weg nicht und ich glaube, das ist auch oft individuell abhängig…. Mit Endfassung meinte ich, ob das Manuskript dann schon korrekturgelesen und lektoriert werden sollte, also bevor man es überhaupt an einen Verlag sendet oder macht das dann ohnehin der Verlag (was mir natürlich lieber ist, weil man sich ja sonst gleich um alles selbst kümmern muss?!)

Und ja, stimmt, wichtig ist, passende Verlage anzuschreiben… das habe ich auch schon viel im Internet gelesen. Nur bekommt man oft keine Antwort zurück… ich möchte mich da lieber gleich gezielt auf die Suche machen.
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Sich vorab mal informieren welche Möglichkeiten es gibt, ist sicherlich ganz nützlich. Ich würde mich aber nicht schon bevor ich überhaupt ein Buch geschrieben habe, mich damit fertig machen, wie ich am Ende vorgehen soll. Ich will dich ja nicht entmutigen aber einen Verlag zu finden, wird nicht gerade einfach.
Dazu muss der Verlag dich mal einschätzen können. Und wie soll er das machen wenn er von dir nichts zum Lesen bekommt? Eventuell könntest du ja mal anfragen (ob eine Antwort kommt, ist eine andere Frage) welche Richtlinien es gibt, ob man Manuskript einfach so einschicken kann, ob Ressourcen frei wären,...
Wichtig ist, wenn du ein Kochbuch schreiben willst, frag nur bei Verlagen, die auch Kochbücher herausgeben. Bringt nichts einen Liebesroman zu schreiben und den dann bei einem Sci-Fi-Verlag veröffentlichen zu wollen.
Ich würde auch raten sich alle anderen Möglichkeiten anzusehen und da mal ohne Wertung alles anzusehen. Man muss sich halt auch immer überlegen wo möchte ich hin, wie komme ich zu meinem Ziel und wo könnten Probleme auftreten. Neben der Schule/Uni und dem Beruf, Haushalt, Freizeit, Freunde,... bleibt da überhaupt noch Zeit? Braucht man noch weitere Übung? Was kann man noch tun um besser zu werden?
Denke ein Buch schriebt man nicht mal so nebenbei - schon gar nicht das erste Buch. Da lernt man auch viel dazu.
Zwerka, danke auch dir für die Hilfe. Schon klar, dass der Verlag mich erst „kennenlernen“ muss, aber ich weiß nicht, ob die Zeit haben, 300 Seiten zu lesen und dann zu entscheiden, ob ihnen das Werk gefällt oder nicht… oder reicht eine Zusammenfassung (wobei sie ja dann auch nur den Inhalt mitbekommen, aber nichts zum Schreibstil etc.) oder macht man das am besten gemischt… ich möchte jetzt noch eher vermeiden, die Verlage einfach anzuschreiben… wenn ich schreibe, dann gleich „professionell“ mit Leseprobe etc. Bin mir aber nicht ganz sicher, was man da braucht. Und dazulernen ist immer schön… das würde mich auch interessieren. Oder ist das eher Einzelübung?
 

Zwerka

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Es hat da aber jeder Verlag andere Richtlinien. Einige wollen das gesamte Buch, einige nur kurze Auszüge und wieder andere wollen ein Kapitel haben. Da muss man sich ansehen was die wollen. Notfalls, wenn es nicht auf der jeweiligen Homepage steht, auch einfach mal bei den Verlagen anrufen und nachfragen. Es gibt auch Unterschiede wie die Verlage das haben wollen. mache wollen es ausgedruckt, manche wollen es digital übermittelt haben. Da macht es nur Sinn, es so zu schicken wie es der jeweilige Verlag möchte.
Such dir einige Verlage raus und dann schreib dir zusammen wie welcher Verlag es haben möchte.
 
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Verlage zusammenzusuchen ist gar nicht so leicht! Aber nachdem bei mir die finale Fassung noch nicht gänzlich steht, habe ich auch noch etwas Zeit. Ich war jetzt Ende Oktober in Frankfurt auf der Buchmesse und habe das alles mal auf mich wirken lassen. Man hat immer den Eindruck, es wird kaum noch gelesen, aber es gibt unfassbar viele tolle Bücher und auch echt viele Verlage. Manche, wie der der Novum Verlag, haben auch direkt vor Ort Beratungen angeboten und Manuskripte entgegengenommen. Das Spektrum an Möglichkeiten, die man als Autor hat, ist echt wesentlich vielfältiger, als ich das dachte.
 

Zwerka

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Du wirst aber nicht drumherum kommen. Ich denke nicht, dass dich der erste Verlag gleich mit offenen Händen empfangen wird und dir den roten Teppich ausrollen wird. Das ist harte Arbeit da überhaupt einen klassischen Verlag zu finden. Nicht umsonst gibt es die Alternativen und immer mehr verlegen ihr Buch selbst oder gehen zu einem Dienstleistungsverlag oder einem DKZV.
Ich denke man sieht weniger Menschen lesen. Heutzutage hat man eben kein Buch mehr mit, sondern man hat das Handy mit. Denke zwar nicht, dass man darauf liest aber zumindest ein paar hören Hörbücher. Am meisten wird sicherlich noch zu Hause gelesen und da sieht man es nicht.
Denke von den ganzen Podcasts droht etwas Gefahr, das wird gerade Büchern doch einiges an Absatz kosten. Kann mich dabei aber auch irren.
 
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ich habe auch nicht erwartet, dass alle Verlage, die ich anschreibe, sofort mein Buch veröffentlichen wollen… von dem Ganzen bin ich ja auch noch ein Stück weit entfernt und möchte mich auch nicht stressen damit… das ist ja alles eher ein Hobby und soll mir auch Spaß machen – aber so ein kleines Ziel vor Augen haben, ist schon auch hilfreich und spornt mich an. :) Ich bin auch froh, dass es verschiedene Angebote auf dem Markt gibt und man sich so das aussuchen kann, was einem am besten liegt… aber es ist halt nicht einfach im Vorhinein zu sagen, was einem am besten passt… daher frage ich lieber mal nach Erfahrungen! :)
 

Zwerka

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Wenn man ein Buch veröffentlichen möchte, muss man wissen, dahinter steckt mehr Arbeit als man anfangs meinen Würde. Mit dem Schreiben des Buches ist es nicht getan. Dann steht noch viel Arbeit vor einem. Selbst wenn man von einem klassischen Verlag genommen wird, muss man auf Buchmessen gehen, Lesungen halten, selbst Marketing übernehmen,... Sonst wird sich das Buch auch nicht sonderlich verlaufen. Das muss man auch erst einmal schaffen. Da ist man nämlich noch kein Profi und wenn, setzt man viel auf eine Karte.
Ich denke s ist auch ratsam, alles auf sich zukommen zu lassen. Sicherlich kann man sich schon immer ein wenig neben dem Schrieben informieren und sich auch mit anderen Austauschen. Es sollte einem aber nicht zu sehr beschäftigen weil das natürlich auch Druck aufbaut. Wenn man dann fertig ist mit seinem Buch und man zufrieden ist, kann man es ja probieren. Dann geht man seine Optionen durch, schaut was für Feedback kommt und wählt dann seine Option.
Wenn man noch nicht zufrieden ist, würde ich mich auch nicht entmutigen lassen. Ich würde dann auch nicht unbedingt das erste Buch veröffentlichen wollen, komme was wolle. Dann braucht es eben noch Zeit, man muss weiter üben, sich weiter entwickeln. Irgendwann wird es dann schon passen.
 

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