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Das Gedicht eines Mannes an seine Geliebte (kein eigenes Gedicht) (1 Viewer)

Lime

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Ich habe das schon lange mal abtippen wollen, aber nun tue ich es auch. Zu meinem 18. Geburtstag bekam ich ein altes Buch über Rosen. In diesem war vorne in fein säuberlichster Sütterlin-Handschrift, die fast aussah wie ein Druck, ein Gedicht hineingeschrieben von einem Mann namens Edi...
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Neuer Tag... undso... wisst schon.
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Unsere Favouriten:

- Edmund-Fürchtegott Ahnert, H, Werkzeugschlosser, Tischler (hieße ich Edmund-
Fürchtegott, würde ich mir auch schleunigst einen Spitznamen wie Edi zulegen)(nicht
gefunden)
- Eduard Arno Beyer, B, Realschul-Oberlehrer (nicht gefunden)
- Edwin Jhnes Dietrich, B, Oberlehrer der6. Bezirksschule, Schule nicht in der Nähe des
Sanatoriums (man findet einen Johannes Edwin Dietrich, der 1903 bis 1910 Mathematik
an der Färberschule lehrte) Namenreihenfolge wohl nicht klar
- Edmund Rob. Max Fickel, B, Lehrer der höheren Knabenschule (nicht gefunden)
- Eduard Herrmann, (MdR) (Priester, bis 1903 politisch beschäftigt, danach evtl. Erholung
notwendig?) Priester verdienen für einen Single zumindest heutzutage recht gut.
- Gustav Adolf Eduard Meyer, Besitzer der Firma "Eduard"
- Eduard Müller, Kaufmann, Inhaber der Firma "Christian Ernst Müller", Lindenstr.11, Geschäft: Gartenstr. 10
- Eduard Wilhelm Müller, B, Direktor der Chemischen Stadtbank, Germaniastr. 6, ließ seinen Vornamen ausschreiben
- Eduard Rein, Buchbinderei und Geschäftsbücherfabrik, Buchdruckerei,Linieranstalt,
Inhaber: Eduard Rein & K. Ed. Rein (K. Ed. Rein: BH., Kaufmann, Inhaber der Firma:
Eduard Rein, Annaberger Str. 10, in der Nähe des Sanatoriums Eg 1 und 2), muss etwas
Geld besessen haben, denn er ließ seinen Namen dick drucken(immer noch mein
Favorit; aber ich hab jetzt herausgefunden, dass er an die Stadtfernsprechanlage
angeschlossen war, also konnte er telefonieren, oder? Dann wäre die Trennung von der
Frau ja nicht so schlimm gewesen?)(nicht gefunden), tauchte auch im Adressbuch d.
dt. Buchhandels auf - Noch etwas Neues zu Rein... ich hab nochmal aufmerksam die Einträge aus versch. Jahren über die Firma betrachtet. Dort fiel mir auf, dass nie von einem Eduard Rein als Person die Rede war, nur von der Firma. Allerdings hatten die ersten beiden Inhaber der Firma Eduard als zweiten Vornamen: Heinrich Eduard Rein -> Karl Eduard Rein -> Walter Rein...Ich glaube fast, wir können ihn streichen. Oder denkst du, sie nannten sich "Eduard"? Ansonsten könnte der Name auch von einem Vorfahren herrühren. Übrigens: Die Firma vergrößerte sich immer mehr und wurde sogar zur Fabrik.
Grade kam mir aber noch der Gedanke... jetzt war es ja schon bei einigen so, dass der erste Vorname doch ein anderer war oder die Firma nach dem 2. Vornamen benannt wurde. Vielleicht hab ich auch welche zu Unrecht aussortiert. Ich prüfe diese noch einmal. Es war wohl zu der Zeit ziemlich üblich, den zweiten Namen als Rufnamen zu haben. Könnt aber auch ein ziemliches Problem werden, wenn es bei unserem so war und er keinen Betrieb besaß, der nach seinem 2. Vornamen benannt wurde.
Aber wenn Rein ein Buchbinder ist, schenkt er ihr doch kein Buch, das in Leipzig gebunden wurde, oder? Und er würde das Gedicht einbinden und nicht -kleben.
- Eduard Rosenthal, B, Kaufmann, Strumpfwarenfabrikant, Firma: Kühnert&Rosenthal, Albertstr. 9
aktueller Hauptfavourit:
- Karl Edmund Roßberg, B, Kaufmann, Inhaber der Firma: Edmund Roßberg, Brückenstr. 3, ab 1905 vermutl. krank/nicht mehr alleine arbeitsfähig (stellte sich einen Prokuristen ein), für kurze Zeit Eigentümer eines Hauses, ab 1907 wohnte plötzlich eine Ehefrau in seiner Wohnung, die Jahre zuvor war keine vermerkt, Luise Holda Roßberg!***Edit: Allerdings war diese Frau ein Jahr später Witwe. Und das Jahr danach wohnte sie nicht mehr in der Wohnung. Allerdings wohnte Luise Hulda Roßberg, Kaufmannswitwe nun wohl in der Brückenstraße 2. Das dürfte sie sein, ist sicher in eine kleinere Wohnung umgezogen. Ab 1911 war sie nicht mehr in Chemnitz verzeichnet. Tot oder verzogen, vielleicht in die Stadt, in der sie zuvor wohnte, wenn es sich wirklich um die Frau aus dem Gedicht handelt. 1943 aber spätestens (wieder) eine Luise Roßberg, Witwe. Dies ist aber vermutl. eine andere. Bei den Hausbewohnern der Brückenstr. 3
1907 tauchte Eduard noch in der Brückenstraße 3 auf, bei dem Nachnamenregister allerdings nicht mehr, wobei hinter seiner Frau auch noch nicht "Witwe" stand. Vielleicht war er woanders in Behandlung. Bei "Berichtigungen während des Drucks findet man auch nichts zu dem Nachnamen. Todesanzeigen gibt es in dem Adressbuch auch nicht. Im Falle, dass das unser Edi ist, gibt es also keine direkten Nachfahren. Edit: Wenn man genau schaut, sieht man auch, dass in der Wohnung nur die Frau Roßberg stand, nicht der Herr. War er verzogen? Wegen der Behandlung? Auf Reisen? Seltsam, sie war ja da noch keine Witwe.
Ich bin mir irgendwie ziemlich sicher, dass das unser gesuchter Edi ist, aber das wäre auch ziemlich traurig und würde dem Gedicht noch einmal eine Nachdringlichkeit geben.
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(- Eduard Emil Rüdiger, Gärtner, Stollberger Str. 39 Straße direkt beim Sanatorium!)
- Theodor Edwin Rüdiger, kaufmännischer Sachverständiger und Bureau für Buchführung, Revisionen und Rechnungswesen, Inhaber.: Theodor Edwin Rüdiger, Prokurat: Gustav Albert Stolle (beide Personen mit dem Namen, die auf Ancestry verlinkt waren, lebten zur falschen Zeit), Feuerver.-Aktiengesellschaft zu Elderfeld, eigene Firma
- Eduard Würfel, Genossenschaftler und Geschäftsführer der Großeinkaufs-Gesellschaft
Deutscher Consumvereine (starb an einer lange andauernden Krankheit)
- Eduard Paul Zeißig, B, Kaufmann, Reisender, Vertreter der Großeinkaufs-Gesellschaft
deutscher Consumvereine, Mitinhaber, d. Firma: Landgraf&Co.

Weitere mögliche Personen:
- Eduard Emil Albanus, Kaufmann (hier war direkt der zweite Sucheintrag was mit Chemnitz, eine Familie Albanus war in der Handelskammer eingetragen, aber nur mit Fritz Albanus als Vorsteher. Unser Ed. Emil könnte ein Familienmitglied davon sein. Aber mehr Infos gibt es nicht, also auch eigentlich "nicht gefunden"...), Prokurist der Firma: C. F. Bieweg
- Eduard Gustav Albert, B, Schmied (nicht gefunden)
- Eduard August Alboth, Hausmeister und Nachtwächter, <Adresse> Zusatz: im Torhäuschen (find ich irgendwie supersüß, dass die im Adressbuch erwähnen, dass er im Torhäuschen zu finden ist) (nicht gefunden, auch nicht im Adressbuch der Stadt Chemnitz von 1905)
- Eduard Karl Barth, H, Montage
- Edmund Arno Bauer, Agent
- Eduard Bauer, Buchbinderei und Geschäftsbücherfabrik, Lange Str. 9, Inhaber: Christian Karl Wolf
- Eduard Ludwig Bauer, Eisengießerei
- Eduard Martin Bauer, Kaufmann
- Eduard Paul Bauer, Eisendreher
- Eduard Karl Bayer, Exped., Kolonialwaren- und Bierhändler (nicht gefunden)
- Eduard Klemens Barth, Strumpfwarenmeister
- Eduard Jul. Beyer, B, Werkführ.
- Eduard Martin Zschocke, Schneiderei-Geschäft
- Eduard Hugo Böttrich, Bahnarbeiter (nicht gefunden)
- Eduard Otto Dietrich, Handarbeit
- Eduard Dietz, BH., Konditor (nicht gefunden)
- Eduard Bernhard Dietze, Geschäftsgeh. Geschäftsgeheimnis?
- Eduard Emil Eberlein, BH, Fleischermeister, nahe des Sanatoriums
- Eduard Joh. Ebert, B, (F.W.Ehz.) pensionierter Feldwebel der Berufsfeuerwehr (nicht
gefunden)zu alt?
- Ed. Eduard, Eisengießer(ich hoffe, Ed. steht hier nicht für Eduard, sonst hieße der Typ ja Eduard Eduard?!) (nicht gefunden)
- Eduard Max Endesfelder, Sattler (nicht gefunden)
- Eduard Rich. Esche, Handarb. (nicht gefunden)
- Eduard Fischer, Maurer
- Eduard Alfred Fischer, Kaufmann, Prokurist der Firma: Arthur Röber
 
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- Eduard Arth. Fischer, Materialwaren-, Spirituosen- und Bierhändler, Kleinviehschlächter (nicht gefunden)
- Eduard Hermann Fischer, H, Eisendreher
- Edmund Hugo Fischer, Kaufmann
- Edwin Theodor Fischer, B, Schornsteinfegermeister
- Eduard Ferdinand Gebhardt, B, Modellmeister
- Eduard Max Gebhardt, Maschinenwärter (nicht gefunden)
- Eduard Hermann, (Linguist, war auch in Jena und Coburg, über Zeitraum kaum Daten vorhanden, reiste aber viel... nicht auszuschließen, aber auch keine großen Hinweise auf Edi)
- Eduard Julius Luther, Handarbeit
- Edmund Max Martin, Schlosser
- Eduard Edmund Martin, Schriftsetzer
- Eduard Willy Matthäi, Drahtweber
- Eduard Hermann Matthes, Webermeister
- Eduard Louis Matthes, BH, Schuhmach-Geschäft Grenzstr. 15
- Eduard Albin Matz, B, Handarbeiter
- Edmund Richard Meier, Schlosser
- Eduard Ernst Meyer, BH, Markthelfer
- Eduard Robert Richard Meyer, Kaufmann, Lampenfabrik und -handlung, Firma: Eduard R. Meyer, Inselstr.14, Geschäft: Mühlenstr. 8
- Eduard Robert (Firma), s. Eduard Robert Richard Meyer
- Eduard Hermann Metzler, B, Färber
- Eduard Josef Metzner, Schuhmach-Meister
- Eduard Otto Metzner, B, Werkstätten-Arbeiter
- Edmund Bruno Müller, B, Kaufmann
- Eduard Emil Müller, Schlosser
- Eduard Gustav Müller, Weber
- Eduard Hermann Ernst Klemens Anton Bruno Müller, Kesselschm., Zöllnerplatz 17
- Eduard Richard Müller, Pianofortebilder und -stimmer, Zschopauerstr. 155
- Eduard Theodor Müller, Handarbeit
- Eduard Woldem. Müller, Handarbeit
- Edwin Otto Müller, Schlosser
- Edelbert Frohwald Richter, B, Schlosser
- Edmund Hugo Richter, B, Schlosser
- Edmund Theodor Richter, Tapezierer
- Eduard Bernhard Richter, Schuhmach-Distr.
- Eduard Emil Richter, Form.
- Eduard Franz Richter, Werkmeister
- Eduard Georg Richter, Musiker
- Eduard Hermann Richter, Kaufmann
- Eduard Martin Richter, Bautechniker, nahe des Sanatoriums
- Eduard Otto Richter, B, Artist
- Eduard Paul Richter, Schlosser
- Eduard Robert Richter, Fabrikarbeiter
- Eduard Woldem. Richter, Dr. med., Oberarzt i. 15. Inf. Regt Nr. 181, approbierter Zahnarzt, Zschopauer Str. 123, Mediziner glaubten nicht unbedingt an Naturheilung
- Eduard Julian Rochsburg, B, Fabrikarbeiter
- Eduard Paul Rockstroh, B, Schlosser
- Eduard Rudolph Röger, Hausmeister
- Gustav Hermann Eduard Rose, B, Schmied, Markusstr. 40
- Eduard Hugo Rost, Ober-Postkassen-Kassier
- Eduard Friedrich Rößler, B, Materialwarenhändler, nahe des Sanatoriums
- Eduard Hermann Rudolph, Handarbeit
- Edmund Paul Ruhland, Kaufmann
- Edmund Schneider, Ofensetzer
- Edmund Richard Schmidt, Dreh., Grünw.-, Milch- und Bierhändler
- Eduard Emil Schmidt, Buchbinder
- Eduard Ludwig Schmidt, Seil.
- Eduard Oskar Hermann Schmidt, Kaufmann
- Edwin Fridolin Schmidt, Handarbeit
- E. Rchf. Otto Meltzer Schwarz, Drogen- und Farbenhandlung (nicht gefunden) Drogengeschäft, chemische Präparate, Branntwein-Kleinbildung in Flaschen, Inhaber: Otto Meltzer
- Eduard Oswald Trübenbach, Lokomotivführer
- Eduard Zimmermann, (Heraldiker, durch Daten einfach nicht ganz auszuschließen, fiel aber auch nicht positiv passend zu Edi auf)
- Eduard Zschoke, Restaurat (nicht gefunden)

Legende
B=Bürger
H=Hausbesitzer
Ed=Eduard
K=Karl
HG=Hintergebäude
SG=Seitengebäude
d.Ä.=der Ältere
d.J.=der Jüngere
Inn=Innere
Äuß=Äußere

***
1905:
(Brückenstraße 3)


1906:


1907:


1908:


1909:
(Anmerkung: Nun Brückenstraße 2)


1910:
 
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Oh Gott, 3 PNs und ein Gästebucheintrag zum Thema
Ich antworte im Thread und füge eventuell neu dazukommende Infos als Edit hinzu:

Erst mal: Gute Arbeit! Und toll, dass Herr L. sich direkt gemeldet hat.
Hast du ihm schon geantwortet, dass wir nicht das komplette Kapitel zu Roßberg kennen? Wenn nicht: Uns fehlen die Seiten 84 und 85. Seite 85 könnte aber schon das darauffolgende Kapitel sein.
Auch in der Amazonvorschau vom eBook kann man das Kapitel nicht aufrufen. Und für 8€ kauf ich das jetzt nicht. ^^
Verstehe ich es richtig, dass er 1907 heiratete und ein Jahr später starb? Das wäre zwar sehr traurig, würde aber dennoch gut in unsere Geschichte passen.
Wieso denkst du, dass die Luise Roßberg, die ab 1943 dort wohnte, eine andere war? Weil "Hulda" fehlt?
Ich vermute, dass er wegen einer stationären Behandlung nicht mehr zuhause wohnte und deswegen nicht mehr im Adressbuch auftauchte, auch wenn sie noch keine Witwe war. Vielleicht konnte man den baldigen Tod auch schon absehen und verzeichnete ihn deswegen nicht mehr im Adressbuch.
Ich glaube auch, dass es unser Edi ist. Alles passt so gut. Ich bin gespannt, was der Herr L. uns noch dazu zu sagen hat.

Jetzt kann Rin auch viel konkreter suchen, ob sie einen Roßberg oder eine Luise Hulda X (damals konnte sie ja noch nicht Roßberg heißen) in den Unterlagen findet. Das ist einfacher. Aber nach unserer Theorie war er ja eh nur Patient und dürfte bei ihren Recherchen nicht auffindbar sein.

Das Stadtarchiv hat mir zwar noch nicht geantwortet, aber jetzt, da wir einen klaren Favoriten haben, könnte ich nochmal hinschreiben und direkt nach Infos zu Karl Edmund Roßberg fragen anstatt allgemeinen Infos zum Sanatorium. Ich denke, das würde viel mehr bringen.

Zur Frau finde ich leider keine Infos, wenn ich nach ihrem Namen schaue.

Und hier sieht man als Tabelle nochmal genauer, wann Edi das Haus kaufte:
 
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a, man muss ja immer auf dem neuesten Stand bleiben, hier steht nichts still.^^

Danke.
Ja, finde ich auch. Sehr nett. Auch überraschend, dass er sich wirklich so schnell zurückmeldete.

Ach so, ich sagte ihm einfach, wir hätten nur das gesehen, was man bei Google Books dazu findet, keine genauen Seitenzahlen. Aber deshalb schreib ich jetzt auch nicht nochmal extra eine Mail.

Ja, ich hatte auch immer das Gefühl, Edi starb bald. Und nach den Infos starb Edmund Roßberg wohl 1907 oder 1908, seine Frau war zumindest ein Jahr später Witwe.
Ich schau gleich nochmal, in welchem Monat das Buch fertiggestellt wurde. -> (Edit)
Buch 1907 (Heirat): Druckbeginn: 22.Oktober 1906
Buch 1908 (Tod Edmunds): Druckbeginn: 21. Oktober 1907

Na ja, ich kann das nochmal verfolgen, aber "Kaufmann" und "Hulda" fehlte und zwischendurch war sie ja weg. Aber stimmt, nach dieser Luise schau ich nochmal. Wenn sie zwischendurch als Ehefrau auftauchen sollte, wär sie sicher eine andere. Aber vllt. brauchte unsere auch nur einen Aufenthalt woanders, wie ihn wohl auch Edmund hatte.





Ich vermute, dass er wegen einer stationären Behandlung nicht mehr zuhause wohnte und deswegen nicht mehr im Adressbuch auftauchte, auch wenn sie noch keine Witwe war.

Ja, das denke ich auch. Und deshalb muss ich auch die Folgejahre bei Luise nochmal verfolgen. Es war gestern nur einfach dann auch zu spät dafür, war schon 4:30, als ich dann im Bett lag.
(Edit)
Diese Witwe Luise Roßberg tauchte ab 1939 dort schon als Witwe auf. Die Daten reichen dann leider nur bis 1944, bis dann sie auch dort blieb. Sie wohnte woanders, aber immernoch recht in der gleichen Gegend wie Luise Hulda Roßberg. Ein bisschen weiter unten.

Ja, das Gefühl passt. Denkst du, wir können nochmal das Stadtarchiv anschreiben und nach Karl Edmund Roßberg fragen? Ich vermute, dass solche Personeninfos auf jeden Fall kostenpflichtig sind. Aber wäre es wirklich etwas Interessantes, würde ich darüber nachdenken, auch etwas zu zahlen.

Stimmt, nach dieser sollte sie nun auch suchen. Ohne Nachnamen kann man sie leider nicht weiter recherchieren. Schade, dass es keine Hochzeiten und Tode im Buch vermerkt gibt.

Ach gleiche Idee.
Genau!

Ja, aber das ist ja für uns reeelativ unwichtig, oder? Höchstens könnte der schnelle Verkauf interessant sein. Vllt. war er auch zu schwach zur Renovierung...oder wollte, wie Langer schrieb, die Kosten in die Höhe treiben.
 
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Edi hat also nicht 1907, sondern schon vor dem 22. Oktober 1906 geheiratet.
Und er starb schon vor dem 21. Oktober 1907.

Mir kam die Idee, einfach in alten Chemnitzer Zeitungen die Hochzeitsanzeigen von 1906 und die Todesanzeigen von 1907 durchzuschauen. Das dürfte zwar viel Arbeit sein, aber wenn es unser Edi ist, lohnt es sich.


Leider ist keine Chemnitzer Zeitung in der
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aufgeführt, ebenso gibt es keine historischen Familienanzeigen von Chemnitz in der
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.

Aaaaber die Stadtbibliothek hat die alten Chemnitzer Zeitungen da. Die kann man aber nur anschauen, wenn man einen Kundenausweis der Bibliothek hat (Nichtkunden können sich aber auch eine Tageskarte ausstellen lassen). Und ausleihen geht eh nicht. Man kann sie nicht mal anfassen, sondern muss sie mit einem dort befindlichen Lesegerät auf Mikrofilm betrachten.


Also hab ich nach solchen Zeitungen recherchiert, fand im OPAC aber irgendwie keine, obwohl die Bibliothek
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ausdrücklich schrieb, dass alle historischen Chemnitzer Tageszeitungen ab 1800 per OPAC gefunden werden können... Vielleicht findest du welche?
Ich hab deswegen in der Bibliothek angerufen, nur um festzustellen, dass die heute geschlossen hat. Deswegen schrieb ich Sabine Schumann, der Ansprechpartnerin für "Chemnitz & Region", diese Mail:


Sehr geehrte Frau Schumann,


ich recherchiere mit Freunden zur Zeit das Leben des Kaufmanns Karl Edmund Roßberg aus Chemnitz. Da es über ihn sehr wenige Infos gibt, würden wir gern historische Chemnitzer Zeitungen nach Hochzeits- und Todesanzeigen durchforsten; wir sind uns recht sicher, dass er 1906 heiratete und ein Jahr darauf schon verstarb.
Wissen Sie, welche historischen Chemnitzer Zeitungen solche Anzeigen hatten - wenn überhaupt? Eine Freundin wird vielleicht morgen vorbeikommen und diese anschauen. Darf sie, wenn sie eine Erwähnung von Karl Edmund Roßberg findet, diese Stelle fotografieren, damit wir sie uns auch anschauen können?


Viele Grüße
xxx




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Ja, das mit dem Kaufdatum ist relativ unwichtig, aber ich finde, wir sollten keine einzige Info, die wir über ihn kriegen können, ignorieren, sondern einfach mal alles zu ihm sammeln, solange er unsere POI bleibt.

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Ich bin alle Roßbergs auf myheritage.com durchgegangen. Keiner, der für uns interessant ist.

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Zu deiner Luise Roßberg von 1943: Sicher, dass die nicht Roßberger hieß? Ich hab eine Luise Roßberger (Witwe) im Adressbuch von 1920/21 gefunden. Denke mal, dass es die gleiche von 1943 ist. Und da steht, sie sei die Witwe eines Ingenieurs, also tatsächlich nicht unsere Angebetete.

Edit: Ach, doch nicht. Luise Roßberg und Luise Roßberger existierten beide und waren verschiedene Personen. Naja, so oder so hatten sie mit unserer Luise Hulda nichts zu tun, das wäre auch arg zu traurig gewesen.

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Und bist du schon mal die Adressbücher durchgegangen, die älter als 1905 sind? Da kam ich nämlich zu verwirrenden Ergebnissen:
1903 findet man Edi mitsamt seiner Firma "Edmund Roßberg" am Friedrichplatz 1
1902 der gleiche Typ mit der gleichen Firma in der Schillerstr. 20
1901 finde ich gar keinen Roßberg
1900 finde ich ihn wieder, diesmal in der Apollostr. 2


Wie kann das sein, dass der jedes Jahr mit seiner Firma umgezogen ist?! Oder bin ich da gerade völlig blind?
--> vollständige Adressliste einen Post drunter
 
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Genau, das ist wichtig zu wissen. Ich kann ja noch kurz gucken, ob das Buch für 1906 auch Oktober fertiggestellt wurde, dann hätten wir einen festen Rahmen.
Hochzeit: Zwischen 06. Dezember 1905 und 22. Oktober 1906.
Tod: Zwischen 22. Oktober 1906 und 21. Oktober 1907.

Ja, es würde sich absolut lohnen, vielleicht noch viel mehr als das mit den anderen Büchern. Aber es wäre auch viel Arbeit, vermute ich. Theoretisch könnt man so auch prüfen, ob Luise verstarb oder -zog.

Wenn Rin die Bücher ausleihen will, muss sie aber doch eh einen Büchereiausweis haben oder sich einen machen lassen, anders geht es nicht.

Die Zeitungen suche ich gleich nochmal, ich hoffe, ich finde was.Edit: Siehe Post unten

Gute Mail. Ich hoffe, es gibt noch vor morgen Antwort.

Das stimmt, jede kleinste Info und jeder Anhaltspunkt könnte noch einmal wichtig werden. Auf ihn aufmerksam wurden wir ja auch nur, da ich bei Nachnamen um "Rose" herum suchte, wegen des Rosenbüchleins.

Da habe ich sogar auch schon nach ihm und Karl Roßberg und Carl Roßberg gesucht.^^

Woher weißt du, dass es mit Sicherheit nicht Luise Hulda war? Wenn du willst hab ich auch noch eine Screenshotsammlung von den Jahren, wo sie dort wohnte, ist aber nicht allzu spannend und da "Witwe" dort stand, suchte ich auch nicht noch einmal nach ihrer Wohnsituation.

Nein, die Jahre davor habe ich noch nicht angeschaut, vorhin nur die ganzen danach, was ja auch schon eine Weile dauerte.

Ich habe auch leider später nicht auf die Adresse geachtet. Aber das ist ja echt sehr seltsam. Vielleicht boten sich immer neue Geschäfte an, er expandierte stetig? Sonst kann ich mir das so gar nicht erklären. Hm. Vielleicht stand dazu in Langers Buch etwas.

Edit: Wie schon im Chat gesagt, du hast mich etwas verwirrt. Natürlich ist er umgezogen, nicht die Firma.

Edit: Infos für oben zum Ergänzen:
1884
: taucht er nicht auf (75, 80, 83 auch nicht)
1885: Langestr. 24, I. Etage, teilte sich Etage mit Ehepaar
1886: Langestr. 24, I. Etage, teilte sich Etage mit Ehepaar
1887: Neefestr. 1, EG, teilte sich Etage mit 2 Kaufmännern/Firmenbesitzern
1888: Langestr. 67, I. Etage, teilte sich Etage mit Kaufmann
1889: Annenstr. 28, II. Etage, teilte sich Etage mit einer Witwe und einem Stadtbaupolizeikommissar (da würd ich auch nicht gleich sofort wieder umziehen)
1890: Annenstr. 28, II. Etage, teilte sich Etage mit einer Witwe und einem Stadtbaupolizeikommissar
1891: Langestr. 2, I. Etage, teilte sich Etage mit Kaufmann
1892: Langestr. 4, I. Etage, teilte sich Etage mit demselben Kaufmann wie 1891
1893: Reitbahnstr. 24, I. Etage, Etage für sich alleine
1894: Langestr. 33, I. Etage, Etage mit 2 Rechtsanwälten und einem Handlungsgehilfen
1895: nicht verfügbar
1896: Brauhausstr. 8, II. Etage, bei Adressen in I. Etage verzeichnet, teilte sich Etage mit Kaufmann und Kaufmannsehepaar
1897: Brauhausstr. 8, II. Etage, nun wirklich II. Etage, teilte sich Etage mit einer Ehefrau und einem Amtsgerichtsreferendar
1898: Apollostr. 2, EG, teilte sich Etage mit 2 Kaufmännern und einem Maurermeister
1899: Apollostr. 2, EG, teilte sich Etage mit 2 Kaufmännern und einem Maurermeister
1900: Apollostr. 2, EG, teilte sich Etage mit 3 Kaufmännern und einem Rentner
1901: Friedrichplatz 1, III. Etage, teilte sich Etage mit einer Ehefrau und einem Kaufmann
1902: Friedrichplatz 1, III. Etage, Etage für sich alleine,
1903: Schillerstr. 20, II. Etage, für sich alleine, Kauf von Haus Ellen
1904: Brückenstr. 3, II. Etage, bei Adressen nicht in Brückenstr. gelistet(, St. Privatsstr. 5 wohnte ein Musiker Roßberg), finde Roßberg auch nicht bei Haus Ellen, wenn Talstr. als Straße korrekt war, Verkauf von Haus Ellen
1905: Brückenstr. 3, II. Etage, teilte sich Etage mit Firma Roßberg, die er nicht mehr besaß, und einem Schuhmachmeister
1906: Brückenstr. 3, II. Etage, teilte sich Etage mit Baumeister, Schuhmachmeister, einem Agenten und einem Kaufmann
1907: nicht mehr gelistet, in Etage: Roßberg-Ehefrau, Schuhmachmeister, Agent und Kaufmann
1908: tot

Somit sieht man, er zog ständig um, wohnte bei vielen Kaufmännern, aber auch die anderen zogen oft umher. Mehr dazu unten.
Aber man sieht auch, er hatte vorher niemand, der mit ihm umzog, eine Frau vorher in seinem Leben, die bei ihm wohnte, gab es nicht
 

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