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Marode Infrastruktur (1 Viewer)

Amphiphilie

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Bei maroder Infrastruktur denke ich als aller erstes an die Straßen.

Unsere Stadt hat ein internes Dokument, wo alle Straßen aufgelistet sind und dahinter steht eine Einschätzung, wie dringlich eine sanierung ist.

Also von der Auswirkung her:
0 = Straße kann so bleiben oder ist gerade neu gemacht worden.
1 = Straße muss in den nächsten Jahren mal begutachtet werden...
2 = Straße wurde Begutachtet, leichte Mängel sind festgestellt, aber insgesamt in einem normalen Zustand.
3 = Straße erweit hier und da größere Mängel auf, man sollte mal Teer drüberkippen oder die Löcher und Risse anderweitig, kostengünstig stopfen, sonst meckern die Bewohner noch...
4 = Straße braucht Sanierung. Es ist ein Mix aus Teile müssen Kernsaniert werden und Nr. 3.
5 = Hopfen und Malz sind verloren, der Straßenbelag muss weggefräst und komplett neu gemacht werden.

Und unsere Stadt macht eigentlich nur was bei Nr. 3 und Nr. 5. Bei Nr. 4 denken sie sich "Ach, wir warten nochmal 5 Jahre und machen dann komplettsanierung."

Ich kenne die Bahnstrecke, aber nutze sie seltenst. Ich weiß nur, dass der Damm rüber nach Sylt ja ständig.. Reparaturen bedarf...
 

Amphiphilie

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Der entgleiste Zug ist da ja noch nichtmal mit bei.
Aber gerissene Oberleitung etc hab ich alles gar nicht mitbekommen.
Wie gesagt, diese Bahn nutze ich seltenst. Und mittlerweile eigentlich gar nicht. Da wir von der Bahn auf Fahrgemeinschaft umgestiegen sind.
 

Ines112

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Ja, die Bahn ist ein Sanierungsfall, was Infrastruktur, Strecken, Pünktlichkeit, Management und Technik angeht.

Ich nutze sie garnicht mehr (auf Anweisung) und auch sonst schon immer sehr sporadisch nur mal.
Wo ich so hin muss immer, fährt zu 99% keine Bahn hin.
Meine "Erlebnisse" oder was mir so passierte, wie in der Frage oben erwünscht, im Zusammenhang mit der Deutschen Bahn, waren immer Einsatzmäßig und unschön.
 
Ich bin Pendler und nutze dazu öffentliche Verkehrsmittel. Der schlimmste Fall ist schon über 3 Jahre her: 2h Verspätung und im ganzen Bahnhof fuhr in der Zwischenzeit aufgrund einer Störung kein Zug. Mittlerweile könnte mir das aber nicht mehr passieren, solange die U-Bahn in die Nachbarstadt und die RB von dort in eine andere noch fahren. Dann suche ich mir eben andere Wege. Ärgerlich ist es natürlich, wenn man mal gar nicht zu seinem Kurs kommt, weil die Bahn eine Sperrung hat. Bisher war es noch nie dramatisch, dass ich das zu spät erfahren habe, um mir einen anderen Hinweg zu bahnen. Wenn ich mich darauf einstellen kann, ist es weniger ein Problem. Zeitlich ist es dennoch ärgerlich, aber immerhin kosten mich die Umwege ja nichts extra. In meiner Freizeit nutze ich gelegentlich Züge anderer Linien und habe da fast durchweg positive Erfahrungen gemacht. Über Gedränge zu Stoßzeiten und defekte Türen etc. rege ich mich nicht mehr auf, wobei die Kapazität auf der bisher schlimmsten Linie durch neue Fahrzeuge optimiert werden konnte.
 

BellaDracula

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Ich pendel mit der Bahn nur zur Uni und die ist klein und deshalb etwas außerhalb. Strecke wird auch nur von einer Bahnlinie bedient, das hat durchaus Vorteile, da hier Querverspätungen von anderen Verbindungen irrelevant sind. Leider ist die Strecke teilweise eingleisig, also kommen durchaus im 15 Minuten Takt öfter mal Verspätungen zu Stande.

Ansonsten ist hier im Köln Bonner Raum der rechtsrheinische Schienenverkehr sehr viel besser ausgebaut als der linkrheinische. Gerade der RE5 ist eine totale Katastrophe
 

chaoskoordinator

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Die DB brauch sich bei dem Management nicht wundern, wenn von 4 von 6 Azubis nach der Ausbildung innerhalb von 6 Monaten sich nen anderen Job oder ne andere Firma suchen.
Und die ganzen Projekte bringen meistens nix, außer das Anschlusszüge den Kunden direkt vor der Nase weg fahren (lieber einen pünktlichen Zug zur Planzeit ab Startbahnhof, als 40 Leute in teure Hotelzimmer zu stecken die dann auch noch den halben Fahrpreis erstattet kriegen🙂)
 

Nius

hatte das letzte Wort
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Ja, durch meinen Bruder erfahre ich mehr oder weniger direkt, wie bescheuert die Ausbildungsbedingungen wohl sind. Da braucht man sich wirklich nicht wundern, wenn die dann nach dem Abschluss keinen Bock mehr haben, dort weiter zu arbeiten :D
 

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