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Klassische Musik (1 Viewer)

Bone

MT Unterstützer
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21.05.18
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Hallo Kinder,

wie ja vielleicht einige wissen studiere ich Musik auf Lehramt.
Viele haben vielleicht noch Musikunterricht in der Schule, bzw. erinnern sich noch daran.
Ich selbst habe sehr schlechte Erinnerungen, obwohl ich mit Musik groß geworden bin, das meine Leidenschaft ist, und ich es ja jetzt immerhin auch studiere.
Den Thread hab ich aufgemacht, weil ich das Gefühl hab, dass heutzutage kaum mehr Zugang zu "klassischer Musik" vermittelt wird, und ich wollte euch fragen, wie ihr das seht.
- Wie war/ist euer Musikunterricht?
- Seid ihr damit glücklich?
- habt ihr Berührung zu "klassischer Musik"?
- wie könnte man euch das schmackhaft machen?
- gibt es stereotype/Vorurteile?
- Setzt ihr euch mit Musik auch auseinander,geht zu Konzerten, kennt die Band gut, oder ist es eher ein Konsumprodukt?

Grüße
 

Nius

hatte das letzte Wort
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21.05.18
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Also ich empfand meinen Musikunterricht als ganz ok, lag aber auch an den guten und echt freundlichen und netten Lehrern, die wir damals hatten.
Bisschen Musikgeschichte, eine recht gute Mischung aus wirklich alten Schinken und den "moderneren Klassikeren", weiß nicht wirklich, wie ich es beschreiben soll^^

An sich höre ich nicht wirklich klassische Musik, zumindest nicht gezielt. Allerdings gibt es ja sehr bekannte Werke, die unter anderem häufiger in Filmen vorkommen. Die hör ich dann auch echt gern.
Ebenfalls super ist es, wenn man klassische Werke mit neuen Elementen vermischt, also beispielsweise Geigen zusammen mit Schlagzeug, Trompeten und Synthesizer, etc.

Richtig mit Musik auseinandersetzen tu ich mich jetzt nicht. Wenn ich ein schönes Lied im Radio höre, versuche ich mir Textstellen zu merken, damit ich es online wiederfinden kann. Aber selbst die Titel oder Künstler merke ich mir meist nicht^^ Mich interessiert mehr der Klang, Rhythmus usw. an sich.
Konzerte mag ich generell nicht so, wegen der großen Menschenansammlung.


Vorurteile bzgl. klassischer Musik mögen sein: "verwöhnte, reiche Leute, die sich für was besseres halten und irgendwie verschroben sind, mit dem Modernen gar nichts anfangen können oder zumindest so tun, um sich abzuheben..." sowas in der Richtung.
Auf der anderen Seite sollte man natürlich etwas weiter denken, wenn ich schon das Beispiel Film gebracht hab, ist es da ja echt erstaunlich, was Komponisten so leisten und mithilfe klassischer Instrumente stimmungsvolle Szenen erzeugen :)
 

NirvanaGirl

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- Wie war/ist euer Musikunterricht?
Also ich habe ihn überwiegend schlecht in Erinnerung weil es wenig mit Musik machen zu tun hatte. Wenn es nicht gerade um Theorie ging und wir endlich mal etwas modernes spielen konnten/durften/sollten, lief es so ab:
Wer singt? Wer spielt Keyboard? Wer Gitarre? Wer Bass undwer Schlagzeug? Das wurde dann kurz einzelnd geübt(einfache einzelne Töne oder maximal 4 sich immer wiederholende akkorde. Es klang wie man es sich denken kann wie die größte Scheiße.

Das Gegenteil davon war eine Band AG die auch mein Zugang zur Liebe zur Musik war. Dort hatte jeder sein Instrument, andem dann geübt wurde. Etwas einzeln und dann zsm (unter Anleitung von unserm Coach). Es klang mega geil, hat mega viel Spaß gemacht und gelernt hat man dabei auch deutlich mehr.
Ich weiß nicht was der Sinn von Musikunterricht in der Form die ich es kenne ist.

- Seid ihr damit glücklich? Nein (Die Band AG ist ja leider eine Ausnahme und AG kein nrmaler Unterricht)
- habt ihr Berührung zu "klassischer Musik"? Klassischer Musik bin ich in der Schule wenig begegnet. Und dort auch negativ. Wenn man pachelbels kanon so spielt bleibt es negativ in erinnerung.
Mozart mochte ich nie. Ist von der Art her für mich nicht schön.
Dagegen waren Beethoven und Bach zwei die mir beim Klavier lernen geholfen haben(bzw stücke vonihnen teile meiner anfänge)

- wie könnte man euch das schmackhaft machen? Mehr Freiheit, kleinere Gruppen. Mit über 20 Leuten kann man in der Form keine Musik machen. Maximal ein Chor oder Ähnliches, welches in der wenigen Zeit, und durch fehlende Motivation eh nix wird.
Meine Idee wäre deshalb ein verpflichtendes Angebot von Fächern wie Musik in kleineren Gruppen. (ist das verständlich?)
- gibt es stereotype/Vorurteile? zu trocken
- Setzt ihr euch mit Musik auch auseinander,geht zu Konzerten, kennt die Band gut, oder ist es eher ein Konsumprodukt? setze mich mit Musik ziemlich stark auseinander^^
 

Schokokeks

Kaiser
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Ich höre ab und zu zum Einspannen gerne klassische Klaviermusik von Chopin... durch Zufall war ich auch mal bei einem klassischen Konzert dabei, weil meine Begleitperson nicht alleine gehen wollte.

 

Amphiphilie

Kaiser
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Grausam in der Grundschule, in der Realschule zunehmend besser. Nun in der Erzieherschule richtig witzig.
In der Grundschule begann es damit, dass mir gesagt wurde, dass ich nicht in den Chor dürfe, weil ich zu schlecht singen würde und einen zu komplizierten Charakter hätte. Dann war es mit dem Singen bei mir komplett vorbei. Musik war aber dennoch wichtig für mich. Ich habe ja seit dem Kindergarten Getanzt (vor allem zu klassischer Musik). Ich erinner mich, dass wir im Kindergarten Gesungen haben und mit einfachen Musikinstrumenten begleitet haben. Ich hatte meist so Krokodil-Ratschen oder Klangstäbe/Triangel. Meine Lehrerin hat mir nicht mehr zugetraut (geringe Frustrationsgrenze auf beiden Seiten ^^').
In der Realschule bin ich als Auffüller in die Musik-Klasse gerutscht. Also die Kinder, die in der Orchester-AG waren, waren alle zusammen in einer Klasse, und wurden dann au 24 Schüler*innen aufgefüllt. Später bin ich auch mit beim Orchester eingestiegen. Wir haben viel so Takt-Spiele mit Body-Percussion gespielt. Haben zwei Grundmuster auf dem Schlagzeug erlernt. Allgemein hatten wir das Privileg uns oft im Musikraum ausprobieren zu können (das hatten die anderen Klassen allerdings nicht). Wir haben viel Lieder gesungen, haben gelernt Musikinstrumente zu unterscheiden. Unser Lehrer konnte halt voll gut die Sehnsucht für Musikinstrumente auslösen, weil er vieles anspielen konnte. Horn, Tuba, Posaune, Trompete, Gitarre, Bass, Schlagzeug, etc. Wir haben in der 6. oder 7. Klasse auch mit dem Glockenspiel viel gearbeitet.
In der Erzieherklasse haben wir auch viele Musikinstrumente, die ganz instinkiv zu benutzen sind, aber auch Sachen, die komplexer sind, z.B. Boomwhacker (geile Teile!)
Nebenbei höre ich halt auch viel Musik. Ich würde sagen, dass ich so ein Akustik-ads'ler bin. Ich freue mich immer, wenn ich Musikstücke und Melodien im Hintergrund beim Fernsehen erkenne. Ich höre gerne Metal, Mittelalter, Rock etc. Gerne in der Folk-Richtung. Aber Musik gibt es in so unzählig vielen Facetten und Ausprägungen. Ne ganze Zeit lang hab ich Hans Zimmer und sämtliche Filmmusik hoch und runter gehört. Musik kann so viel Ausdrücken und es kribbelt mir immer in den Füßen, wenn ich Musik höre.
Gerne höre ich momentan Swing.

Gerade Filme und Videospiele (Bei mir Zelda) machen klassische Musik für mich Interessant.

Ich kaufe mir von den Bands, die ich gerne Höre, die Alben auf CD, höre es feierlich das erste Mal und bilde mir meine Meinung. Ich bin dabei recht kritisch, aber liebe es halt und versuche zu verstehen, was sich die Musiker dabei gedacht haben.
Demnach ist Musik für mich nicht nur Konsumprodukt, sondern einfach auch viel, viel mehr. Ein Stück zum Ausdruck. Von (politischen) Meinungen, von Gefühlen/Emotionen...
Ich gehe halbwegs regelmäßig zu Konzerten und kenne einige Bands relativ gut (und die Band kennt uns z.T. Gab so äußerungen "Ach, das sind die Einhörner, die sind immer da." Wurden auch schon zu einer After-Show-Party eingeladen, standen durch Umstände einmal mit auf der Bühne... ^^' Aber so viel Aufmerksamkeit ist uns eigentlich zu viel. Das war etwas gruselig, aber ist immer schön zu erzählen.)


Beispiele:
Filmmusik Orchester

Videospiel Orchester

Boomwhacker
 
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Klassische Musik ist zwar nicht mein Geschmack, aber gut gemischt wie beispielsweise um 2017/2018 rum einige Cover eines Musikproduzenten haben schon ihrem Reiz und so wird Klassik auch mal für "jüngere Leute" interessant
( )
 

DevilMayCare

Profi Poster
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An den Musikunterricht habe ich aus verschiedenen Gründen fast ausschließlich schlechte Erinnerungen. Das Anhören von Musikstücken war noch am angenehmsten. Klassische Musik höre ich mir nie an, aber das bedeutet nicht, dass ich sie grundsätzlich verurteilen würde.
 

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