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Daheim zwischen den Stühlen (1 Viewer)

DevilMayCare

had some (famous) last words
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21.05.18
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Moin,
evtl. passt's auch besser in "Stress und Psycho". Die Discord-Nutzenden haben von dem, was ich schildere, wohl schon etwas mitbekommen.

Zwischen meinen Eltern kracht es immer wieder gewaltig, teils ist meine Mutter abgehauen und drohte dies erneut an. Wenn das WE bevorsteht, weint sie und...
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Thalia^

Nachwuchsspammer
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30.06.18
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Ich denke, deine Eltern brauchen eine Paartheraphie.

Und überhaupt, sie müssten zuerst an dich denken. Warum kapiert man manchmal nicht, dass die Streitereien sehr schädlich für seine Kinder sind?
 
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15.01.19
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Hallo DevilMayCare,

Wenn sich Eltern streiten, sind die Kinder oft mittendrin. Dir tut es weh, wie deine Mutter von deinem Vater behandelt wird und auch hilflos, weil auch du, wie du sagst, momentan nichts gegen deinen Vater ausrichten kannst. Trotzdem würdest du deiner Mutter nur zu gerne helfen. Du hast ganz recht, dass alles rund um Corona und Gesellschaft das alles nicht gerade besser macht.

Wie läuft es denn mittlerweile so? Ist ja doch schon einem Monat her.
Hast du denn eigentlich schon mal mit deiner Mutter darüber geredet?

Liebe Grüße und viel Kraft weiterhin
ConAction Streetwork
 
TE
TE
DevilMayCare

DevilMayCare

had some (famous) last words
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21.05.18
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Es wird nicht besser, bloß schlimmer. Neben Corona war Weihnachten die letzten Jahre immer ein Streitpunkt und kombiniert ist es nicht besser.
Wegen Kleinigkeiten werden böse Dinge geäußert und plötzlich kommt der Rundumschlag. Ich fühle mich quasi keine Sekunde mehr sicher vor Vorwürfen und Streit, sei es mit oder ohne meine Beteiligung.
Das sowie die Sorge, meine letzten sozialen Kontakte im real life auch diese Saison bis Sommer so spontan kurz vor wichtigen Verabredungen wieder genommen zu bekommen setzen mich fast dauerhaft in Alarmzustand. Ich kann kaum an andere (gute) Dinge denken und mein Körper kann sich mit der Lage sicher auch nicht wieder so lange arrangieren.
Ich freue mich immer, wenn ich alle paar Wochen mal abends hier wegkommen kann und diese Anspannung nicht habe und stehe davor, Silvester einfach alleine durch die Gegend zu fahren, sollte ich nicht zu meiner Bekannten dürfen, einfach weil ich mal raus muss.
Ich denke, im neuen Jahr werden meine Mutter und ich endlich mal konkretere Pläne machen müssen, wie wir wegkommen.
 
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15.01.19
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Hallo DevilMayCare,

Gute Möglichkeit, dann zu Freunden und Bekannten zu gehen, wenns zu Hause wieder zuschlimm wird.
"Verabredungen werden genommen" Was meinst du denn genau damit? Warum und/oder wie werden sie dir genommen?

Ebenso finde ich es gut mit deiner Mutter einen Plan zu überlegen. Heißt also, dass auch deine Mutter es zu Hause nicht mehr aushält?
Schon ein paar Ideen für den Plan?

Liebe Grüße ConAction Streetwork
 
TE
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DevilMayCare

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Hallo DevilMayCare,

Gute Möglichkeit, dann zu Freunden und Bekannten zu gehen, wenns zu Hause wieder zuschlimm wird.
"Verabredungen werden genommen" Was meinst du denn genau damit? Warum und/oder wie werden sie dir genommen?

Ebenso finde ich es gut mit deiner Mutter einen Plan zu überlegen. Heißt also, dass auch deine Mutter es zu Hause nicht mehr aushält?
Schon ein paar Ideen für den Plan?

Liebe Grüße ConAction Streetwork

Leider bietet sich diese Chance extrem selten bzw. war diese auch oft ein öffentliches Event, wo dann einfach Bekannte waren. Mit Spontanität im Notfall ist da nichts.
Es wird ja nun wieder auf unbestimmte Zeit wieder vieles vorsorglich abgesagt. Ich kann es rational verstehen, aber emotional ist es für jemanden wie mich, der eh so wenig soziale Kontakte hat, ein Problem. Da klammert man sich monatelang an diese Hoffnung und zack, so spontan zerplatzt sie wieder und da ist dann nichts mehr.

Letzte Woche Donnerstag haben Leute für unser eigentlich heutiges Treffen noch abgesagt. Es sei zwar legal, aber man hätte Weihnachten zu viele Kontakte und wolle das lieber nächstes Jahr machen. Konkreter wurde es leider nicht.
Ich bin morgen immerhin bei einer Bekannten. Die 2. Person sagte auch ab und so zerfällt wieder alles und es ist das Gefühl, in einer üblichen ungewissen Zeitschleife zu hängen.
Mein Kumpel hat es geschafft, sich so unregelmäßig zu melden, dass unser Treffen nicht im November war, sondern auch irgendwann ins neue Jahr verschoben wurde.

Meine Mutter hat nun professionelle Hilfe, mit der sie hoffentlich Anregungen und einen Weg finden wird, dass es ihr besser geht und sie ggf. etwas ändern kann. Das Finanzielle bzw. den Aspekt der Tierhaltung kann man leider kaum aus der Welt schaffen, aber mal sehen.
 
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15.01.19
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Hey DevilMayCare,

ich finde es eine sehr positive Ressource, dass du dir Mühe gibst, dein soziales Umfeld zu aktivieren. Natürlich ist das gerade in Corona Zeiten überhaupt nicht einfach, aber bleib da auf jeden Fall dran! Freund*innen sind eine super Unterstützung in schwierigen Zeiten.

Mega gut auch, dass sich deine Mutter professionelle Hilfe gesucht hat! Hoffentlich gelingt es ihr dadurch bald, Veränderung umzusetzen. Könntest du dir selbst auch vorstellen, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen? Einfach noch eine außenstehende Person zu haben, mit der du über das alles sprechen kannst, vielleicht könnte dir das auch gut tun?

Viele Grüße!
 
TE
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DevilMayCare

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21.05.18
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Hey DevilMayCare,

ich finde es eine sehr positive Ressource, dass du dir Mühe gibst, dein soziales Umfeld zu aktivieren. Natürlich ist das gerade in Corona Zeiten überhaupt nicht einfach, aber bleib da auf jeden Fall dran! Freund*innen sind eine super Unterstützung in schwierigen Zeiten.

Mega gut auch, dass sich deine Mutter professionelle Hilfe gesucht hat! Hoffentlich gelingt es ihr dadurch bald, Veränderung umzusetzen. Könntest du dir selbst auch vorstellen, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen? Einfach noch eine außenstehende Person zu haben, mit der du über das alles sprechen kannst, vielleicht könnte dir das auch gut tun?

Viele Grüße!

Silvester bei der Bekannten war echt toll und am 6.1. war ich bei einem Kumpel und habe dort eine neue Person kennengelernt und wir hatten eine schöne Zeit :D. Leider vermisse ich das schon wieder, da ich weiß, dass nun wieder die schlimmste Zeit des Jahres kommt, wo einfach keiner sich wagt, etwas zu planen und ich das Gefühl habe, es kümmert keinen, wie es mir damit geht und es ändert sich eh nichts... Will meinen: Mit Treffen ist für mich vor Mai/Juni nicht mehr zu rechnen und das ist so ungesund, das kann ich nicht so stehen lassen.
Skype-Gespräche sind dafür nicht mal ansatzweise ein Ersatz, wenngleich sie minimal besser sind als absolut gar nichts. Allerdings ist es schwierig, sich zu unterhalten, wenn man eh nichts zusammen plant und nicht wirklich was erlebt, außer vielleicht seine ganzen negativen Gefühle :/.

Ich bin tatsächlich auf der Suche nach Hilfe, aber das wird lange dauern und nicht einfach sein und bis dahin wird es auch eher 5 nach 12 sein in einigen Belangen. Ich gehe davon aus, die schlimmste Phase bis zum Sommer wieder alleine überstehen zu müssen und wenn sich dann wieder Leute an Treffen wagen, ist der Leidensdruck auch gleich nicht mehr so hoch.
Meine Mutter hatte in einem Anflug von "Es hilft eh nichts" dem Herrn, der ihre psychotherapeutische Sprechstunde zur Einschätzung übernommen hatte, nicht rechtzeitig kontaktiert.
 

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