Demonstrationen - Grundrechte vs. Schutz vor Corona (1 Viewer)

Moonlight

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Hallo ihr Lieben,

aktuell müssen wir alle Einschränkungen erleben, die auch ein Stück weit die Grundrechte einschränken.

Ich habe vor ein paar Tagen (kann auch gestern sein oder länger her, idk) das erste Mal davon gehört, und gerade eben noch ein Mal:

Demonstrationen gegen die aktuellen...
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Amphiphilie

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Ich sehe es sehr zwiegespalten.

Einerseits kann ich es verstehen, warum eine räumliche Distanzierung (in der Soziologie geht man vom Begriff der "sozialen Distanzierung" weg hin zum treffenderen Begriff der "räumlichen Distanzierung") wichtig ist.
Andererseits kann ich es natürlich verstehen, dass die hart erkämpften und umkämpften Menschenrechte natürlich besonders schützenswert sind.

Bleibt jedoch die Frage, für oder gegen was Demonstriert wird und wie sinnvoll es ist. Denn, dass die Menschenrechte grundsätzlich bestand haben soll, ist denke ich in DE ein Konsens und sobald die Corona-Krise abgeschwächt sind werden sie auch wieder umfänglich gewährt.
Wird jedoch für eine umfassendere Hilfe für die Flüchtlingslager z.B. auf Lesbos demonstriert, so kann ich es verstehen. Oder für die umfassende Soforthilfe für die Geflüchteten auf dem Meer. Diese werden momentan an jedem Hafen abgelehnt (ist auch nicht wunderlich), ihnen wird jedoch auch keine Versorgung gewährt. Das ist eine humanitäre Katastrophe (in meinen Augen). Und darum wird ja auch durchaus gestritten.
 

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Um mal auf den sozio-moralischen Leitgedanken hinter den aktuellen Beschränkungen zu sprechen zu kommen, so wird doch allgemein deutlich, dass die Belange des Gemeinwohls über denen des Eigenwohls stehen sollten, obgleich unser Grundgesetz nun keine etwaigen Regelungen für materielle Ausnahmesituationen dieserart beinhaltet. Problematisch ist hier natürlich die sachliche Unterscheidung zwischen Normalität und Ausnahmezustand, heißt, eine Kodifizierung könnte hier durch und durch nützlich sein, um zu verhindern, dass entsprechende Notfallbestimmungen nochmals in großem Umfang so abrupt und unversehens zum Einsatz kommen wie es aktuell der Fall ist, wodurch halt jetzt auch dieser Unmut in der Gesellschaft geschürt wird.
Was die Demonstrations- und Versammlungsfreiheit anbelangt, so pflichte ich Amphiphilie hier gänzlich bei, sofern diese situationskonform gewährleistet werden kann. Demonstrationen aufzulösen, im Rahmen welcher sich an das Abstandsgebot gehalten wurde, halte ich für unangebracht.
 
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Moonlight

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Bleibt jedoch die Frage, für oder gegen was Demonstriert wird und wie sinnvoll es ist. Denn, dass die Menschenrechte grundsätzlich bestand haben soll, ist denke ich in DE ein Konsens und sobald die Corona-Krise abgeschwächt sind werden sie auch wieder umfänglich gewährt.
Ich habe da herausgelesen, dass du dementsprechend die Demonstrationen gegen die Verordnungen, weil sie die Grundrechte einschränken für unangebracht hältst, da diese ja nach der Krise wieder eingeführt werden. Stimmt das?
 

Amphiphilie

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Ich habe da herausgelesen, dass du dementsprechend die Demonstrationen gegen die Verordnungen, weil sie die Grundrechte einschränken für unangebracht hältst, da diese ja nach der Krise wieder eingeführt werden. Stimmt das?
Schon ja. Ich finde es in der Tat sinnvoll, dass man momentan mit dem Arsch zu Hause bleiben sollte.
Ich hab mich damit jetzt aber noch nicht so krass beschäftigt, welche Menschenrechte konkret alles momentan eingeschränkt sind.
 

NirvanaGirl

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Ich finde wennn man unbedingt demonstrieren will, dann so wie es die aktuelle Situation erlaubt. Stille Proteste durch Stühle, oder durch Kunst, oder mit reichlich Abstand. Also wirklich reichlich. Internet ist auch so ne Möglichkeit obwohl ich da etwas kritisch zu stehe... Falschmeldungen und Fehlinformationen verbreiten sich soo schnell wie man an diesem einen Video derzeit sieht. Wiederum gab es ja auch eine Pedition wegen dem Durchschnittsabitur. Sowas ist wieder gut, weil man laut wird auch ohne physisch sich zu versammeln. Lieber so als unnötiges Anstecken durch unachtsamkeit.
 

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