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Lehrer an die Waffen im Fannin County, GA, US

Liam

Spezi
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#1
Die Schulbehörde von Fannin County, Georgia, USA hat einstimmig Lehrern das tragen von Waffen im Klassenzimmer erlaubt.

Lehrer brauchen natürlich dazu eine Genehmigung, und müssen bestimmte Bedingungen erfüllen:

- sie müssen eine Waffen-Lizenz besitzen

- sie müssen jedes Jahr eine Prüfung ihres backgrounds bestehen

- sie müssen spezifische Ausbildung machen

- ihre Lebensläufe müssen frei von mentaler oder emotionaler Instabilität sein

- der Leiter der Behörde muss sie genehmigen.

- sie müssen die Waffe in einem Holster tragen oder an sicheren Platz verriegelt aufbewahren, den die Schüler nicht erreichen können.


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irgendwie kriegt man lust in der schulbehörde amok zu laufen.
 
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eXTA

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#2
Tja murica.. Gegen Waffen helfen nur noch mehr Waffen, logisch oder?
 

Liam

Spezi
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#3
ich habe das auch auf VT gepostet.

ein user kommentierte so ähnlich: Endlich! An den schulen die ich besuchte trugen nur schüler waffen

hab mich mal in den lokalen ami-news umgeschaut, offenbar denkt man anderswo so ähnlich. ich kam deshalb nur drauf, weil in den nachrichten eines campus radios erwähnt wurde.

ich weiss nicht ob ich richtig hörte, es hiess Trump hätte das für einen richtigen schritt gehalten.
kann aber auch sein, dass das auch nur ein ironischer kommentar eines kanadischen studenten war.
zutrauen würd ichs Trump schon.
 

Ines112

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#4
Was bin ich froh, das sowas an meiner letzten Schule nicht nötig war, das Lehrer Waffen tragen. Bei nem Amoklauf oder sowas, hätte der Attentäter null chance gehabt, weil viele Schüler sofort zurückgeschossen u -gemessert hätten.
 

Nius

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#5
ich weiss nicht ob ich richtig hörte, es hiess Trump hätte das für einen richtigen schritt gehalten.
Ja, er hat es explizit befürwortet, dass Lehrer bewaffnet werden sollen.
Die Waffenrechte in Amerika zu verschärfen, geht ja gar nicht... Die Antwort lautet wie jedes mal noch mehr Waffen.
Auch wenn einige wenige ihre Waffen nach dem vorletzten Amoklauf zersägt haben. Die Waffenlobby ist noch zu riesig und das wird sich in naher Zukunft auch nicht ändern.
 

Liam

Spezi
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#6
Nius Nius - habs inzwischen auch gelesen. allerdings scheint das den meisten juristen und lehrern nicht besonders zu behagen. trotzdem, ich denke in so mancher ecke eines konservativen umfelds in ami-land stösst das auf fruchtbaren boden, wie man sieht.

anstatt die lehrer zu bewaffnen, können sie auch gleich besonders geschulte arbeutslose in die schulen setzen, als eine art schulpolizei als zweigstelle der lokalen polizeistation.
 

Ines112

Kaiser
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#7
Versuchen, die USA Waffenfrei zu bekommen, ist so als wennste mit ner Schubkarre aussa Sahara Sand abfährst.

Und schärfere Waffengesetze sind hier wie da Nutzlos, weil die kriminelle Brut sich nicht an Gesetze hält. Würde nur das Gewissen beruhigen u mehr nicht!
 

Liam

Spezi
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#8
tja, auf VT schlug ich mal vor, schüler und lehrer zu bewaffnen, vor allem waffenkunde zum obersten pflichtfach zu machen, alles in streng kontrolliertem rahmen, wie ganz oben schon erwähnt. ^^

scheint so, was für mich nur ein ironischer post war, wird nun wirklichkeit. zumindest was die lehrer betrifft.

andererseits muss man auch abwarten, ob das wirkilch rechtlich wirksam wird, bzw bleibt.


Trump jedenfalls ist ein idiot. er sprach von Teach Forces, also von den bewaffneten lehrern, die ein shooting schon im keim ersticken könnten, bevor die polizei eintrifft - sprich:

Teachers, kill this damn bastards, those students, before they can kill others! - MAGA - God bless you!
 

Ines112

Kaiser
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#9
Wer vor dem Angreifer schiesst oder besser zielt beim zurückschiessen, lebt eindeutig länger u schützt damit Leben.
 

Liam

Spezi
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#10
theoretisch. was aber ist, wenn schüler einen dieser lehrer derart provozieren, dass er im affekt einfach zur waffe greift um seine authorität zu betonen?

selbst der 100fach psycholigisch gestete lehrer kommt an einen punkt, wo er mal ausrastet.

waffen in der nähe sind eine versuchung. und haben daher nichts in schulen zu suchen.

Auch kann selbst der trainierteste lehrer entwaffnet werden. entweder durch gezielte planung, oder wenn ein typ über genügend selbstverteidigungs erfahrung hat, bzw kaltblütig genug ist sein können und leben zu riskieren. werden wohl ausnahmen sein, aber wenn zB chaos ausbricht, der lehrer sich nicht auf alle konzentrieren kann, ist es um so leichter ihn zu entwaffnen.

szenarien gibt es da genug. es muss dabei nicht einmal jemand verletzt oder getötet werden.

wenn uch wüsste, es gibt bewaffnete lehrer an meiner schule, würde ich mich jedenfalls aus reinem selbstschutz auf die möglichkeit einstellen, eventuell einen lehrer entwaffnen zu müssen. so wie man schülern damit unterstellt, potentielle amokläufer zu sein, würde ich das bei bewaffneten lehrern umso wahrscheinlicher halten.

von daher fängt man am besten erst gar nicht mit einem solchen scheiss an.

wenn jmd amok läuft, sieht man zu das man weg kommt. versperrt all zugänge und isoliert den betreffenden nach möglichkeit. wenn man schon jederzeit damit rechnet, kann man sich auf prävention und, wenn nötig, aktion vorbereiten. wobei es immer darum geht, schüler und lehrer möglichst aus der schussweite zu bringen.

ich sah mal einen bericht über eine schule, die es so einrichtete, dass man gänge sehr schnell isolieren kann. und das konnte zentral überwacht und organisiert werden. im planspiel konnte man also den weg bestimmen, den ein amokläufer nehmen muss, wenn er auf ein abgesperrtes gebiet stiess. kurz, man konnte ihn ohne direkten kontakt zu riskieren irgendwohin treiben, wo man ihn sicher verwahren konnte, bis die polizei zugriff erhielt.

schon das machte diese schule theoretisch zu einer art gefängnis, weshalb sich das konzept nicht durchetzte. schadete der lernatmosphäre oder so.

find ich aber immer noch besser, als lehrer zu bewaffnen.

und prävention setzt sich wohl auch nicht so durch, weil man sich dann eventuell damit beschäftigen müsste, was da im system nicht rund läuft, wobei man dann irgendwann an den punkt kommt sich eingestehen zu müssen, dass man durch eigenes unvermögen auch einen teil der schuld lasten muss.

und wer will sich das auch nur sich selbst gegenüber eingestehen?
 
Last edited:

Musashi

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#11
Wer vor dem Angreifer schiesst oder besser zielt beim zurückschiessen, lebt eindeutig länger u schützt damit Leben.
Ich find das alles ein sehr theoretisches Konstrukt:
Waffen sollen helfen, um vor Waffen zu schützen...

Bei dieser Theorie muss/soll der Lehrer der einem Amokläufer überlegenere Kombattant sein.
Das heißt, zum vollendeten Schutz müsste (je)der Lehrer jeglichen Überraschungsmoment für seine Zwecke/den Schutz der Schüler zu nutzen wissen.

Aus taktischer Sicht:
Wenn Du als Amokläufer im Klassenraum sitzt, nutz' den Überraschungsmoment, steh' auf und erschieß' den Lehrer.
Dann hast Du direkt die ersten ~20 Opfer direkt um Dich herum - von denen die, die nicht aufgrund eines plötzlichen Schocks bewegungsunfähig sind, versuchen werden, sich durch ein Nadelöhr in Form einer Tür (falls der Raum nicht im EG ist) in Sicherheit bringen zu wollen.

Wenn Du als Amokläufer außerhalb des Raumes bist, mach Krach im Gang oder schieße dort sogar herum.
Die Lehrer werden ihren Schülern sinnvollerweise sagen, sie sollen sich ruhig verhalten und im Raum bleiben.
Im Gang wartest Du auf den ersten Lehrer, der nach dem Rechten sehen will oder sich aufgrund Position, Waffe am Körper und öffentlicher Verlautbarung ("Lehrer sollen mit ihren Waffen die Schulen vor Amokläufern schützen!") als Held berufen fühlt und den Klassenraum verlässt.
Wenn der Lehrer dann im Überraschungsmoment unterliegt, hat der Amokläufer einen ganzen, ungeschützten Klassenraum voller Opfer.

Ich sehe darin keine wirkliche Hilfe zur Prävention von Amokläufen:
Kein Wort über mögliche Ursachen und die Verhinderung.
Kein Wort darüber, dass in Fällen wie in Littleton 1999 (oder auch beim jugendlichen Amokläufer in München) teils exzessives Mobbing die Täter zu solchen Taten gebracht haben soll und das man solchen Vorfällen Einhalt gebieten solle.
Für mich ist es relevant, zu betonen, dass es sich um Lehrer handelt. Nicht um Soldaten, Polizisten oder vergleichbares, die monatelang unzählige Schüsse abgegeben und jegliche mögliche theoretische Situation trainiert haben.

und was, wenn ein Lehrer bei solch einer Schießerei gar mal einen Unschuldigen trifft, der daraufhin verstirbt....?


theoretisch. was aber ist, wenn schüler einen dieser lehrer derart provozieren, dass er im affekt einfach zur waffe greift um seine authorität zu betonen?

selbst der 100fach psycholigisch gestete lehrer kommt an einen punkt, wo er mal ausrastet.

waffen in der nähe sind eine versuchung. und haben daher nichts in schulen zu suchen.
Das ist auch noch so'n Punkt.....
Natürlich darf und sollte man davon ausgehen, dass der durchschnittliche Lehrer etwas gereifter ist, ein strapazierfähigeres Nervenkostüm hat und daher resistenter ist, derart die Nerven zu verlieren und Amok zu laufen.

Wenn aber (was nicht zu hoffen ist!) mal irgendwann und/oder irgendwo einem Lehrer derart der Kragen platzt, dass er selbst Amok läuft und Schüler bzw. andere Lehrer erschießt.....dann hatte er diese Waffe wollkommen legitim innerhalb der Schule dabei..
 

Liam

Spezi
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#12
der punkt ist, der lehrer muss noch nicht einmal ausrasten, im sinne von eine kugel abfeuern. schon dass er eventuell die waffe zieht, oder die hand zum vorgeschrieben holster bewegt, zeigt wie gefährlich waffen in der schule sind.

eine stufe weiter: Der Lehrer droht demonstrativ mit der Waffe, die zwar gesichert ist, da er nicht die absicht hat jemanden zu verletzten. aber dennoch, er befindet sich in seiner psychischen ausnahmesituation, die zumindest für mich beweist, waffen haben in schulen nichts zu suchen.

die ganze idee Trumps und supporter ist einfach nur idiotisch. Sowie alle anderen taktischen überlegungen auch, wie man einen sogenannten amokläufer überrumpeln oder zuvor möglichst schnell isolieren kann.

Das problem setzt immer früher an.
Und da mein ich noch gar nicht mal die lebenssituation eines schülers oder menschen, der am ende ausrastet und mit einer waffe willkürlich oder gezielt um sich schiesst.

man muss schon dort ansetzen. wo noch nicht einmal erkennbar ist, dass menschen sich in solche situationen hineinmanövrieren. Man muss bei den menschen, und dem system allgemein ansetzen, und das system an sich als potentiellen auslöser für potentielle aggressoren begreifen.

jedes system ist voller fehler. und auch wenn man nicht alle erfassen und beseitigen kann, muss man daran arbeiten. vor allem muss man akzeptieren, dass das system immer mitschuldig ist. und damit sollte auch jeder, der sich im system bewegt, mitschuldig fühlen, selbst wenn er schon räumlichen gründen nichts mit der situation eines amok laufenden menschen zu tun hat. aber da jeder menschbausrasten kann, könnte der eigene freund, nachbar usw der nächste sein. und vllt könnte man ihn davor bewahren, wenn man aufmerksamer ist.

einfach nur die täter verantwortloch machen istbmeiner meinung nach in den meisten dieser fälle nur eine billige ausrede, weil man nicht gerne sich selbst als auch nur als involviert sehen möchte.
 

Homunculus

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#13
Der Lehrerberuf in den USA hat einer der höchsten Burnout-Raten des Landes und etwa die Hälfte schafft es nicht länger als 5 Jahre.
Burnout steht in Verbindung mit erhöhtem aggressiven Verhalten, Suizid, erhöhter Gewalt unter Beamten und sogar "Murder-Suicide" (Mord, mit anschließendem Selbstmord).
Ach, und Zugang zu Waffen, sowie die bloße Anwesenheit einer Schusswaffe im Raum erhöht Gewaltbereitschaft und das Suizidrisiko.
Ich erwähne Suizid übrigens, weil ein großer Anteil von Amokläufen als "spektakulärer Rache-Suizid" beschrieben werden kann. Da gibt es ganz interessante Forschung zu.
(Keine Lust euch Literatur dazu rauszusuchen. Ist eh leicht bei Google-Scholar zu finden.)

Wenn Psychologen und Kriminologen mehr Tote an Schulen sehen wollten, würden sie genau diese Maßnahme vorschlagen.
Dass die amerikanische Polizei und die APA hier nicht Alarm schlagen, zeugt nur von den tief verwurzelten Ideologien.
 

Nius

Kaiser
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#14
Und schärfere Waffengesetze sind hier wie da Nutzlos, weil die kriminelle Brut sich nicht an Gesetze hält. Würde nur das Gewissen beruhigen u mehr nicht!
Dennoch wird es denen erschwert an Waffen zu kommen und manche "kleinere (Möchtegern-)Verbrecher" werden vielleicht sogar komplett abgeschreckt und versuchen dann erst gar nicht, an eine Waffe zu kommen.
Denen extra noch sozusagen eine in die Hand zu drücken (und das legal!) ist selten dämlich.
 

Homunculus

Nachwuchsspammer
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#15
Wer vor dem Angreifer schiesst oder besser zielt beim zurückschiessen, lebt eindeutig länger u schützt damit Leben.
Waffenbesitzer in den USA leben durchschnittlich drei Monate weniger.
Versuchen, die USA Waffenfrei zu bekommen, ist so als wennste mit ner Schubkarre aussa Sahara Sand abfährst.

Und schärfere Waffengesetze sind hier wie da Nutzlos, weil die kriminelle Brut sich nicht an Gesetze hält. Würde nur das Gewissen beruhigen u mehr nicht!
Komisch, dass schärfere Kontrollen in der echten Welt trotzdem zu weniger Waffengewalt führen.
Es ist fast so, als ob Menschen Dinge seltener tun, wenn sie einem schwerer gemacht werden.🤔
 

Hutch

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Ist eben die amerikanische Mentalität. Einerseits die riesige und extrem einflussreiche Waffenlobby, andererseits Konservative, die ihr Recht auf Waffenbesitz in der Verfassung traditionell begründet sehen. Natürlich gibt es auch viele, die zumindest schärfere Vorgaben wollen, aber die haben ja quasi nix zu sagen. Dafür ist die NRA zu mächtig.
 
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Finde ich eigentlich gar nicht so schlecht. Ich nehme Mal an, dass die Lehrer damit keine Scheiße bauen. Über Amokläufe der Lehrer habe ich zumindest noch nichts gehört. Und wenn man alleine 10 Leuten mit Waffen gegenübersteht ist das dann doch was anderes
 
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Du musst nur sehen, mit welchen Waffen verteidigt und mit welchen Waffen angegriffen wird. Mobbingprävention ist natürlich besser, deckt aber nicht immer alle Fälle ab.
 

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